Unabhängige Informationsplattform zur Marke Bet3000, ihrer Historie und den Auswirkungen des Lizenzentzugs.
Tradition trifft Verantwortung – Sportwetten mit Haltung
Sportwetten sind seit Jahrhunderten Teil der europäischen Sportkultur. Seit über 40 Jahren steht der Gründer von Bet3000 Simon Springer für transparente und verantwortungsvolle Wettangebote. Als verlässlicher Partner für Kunden, Fans sowie Behörden verbinden wir Erfahrung mit modernen Technologien und fairem Umgang.
Unser Ziel: Sport erlebbar machen – seriös, nachvollziehbar und kundenorientiert.
Wir entwickeln Technologien, die Prävention und Sicherheit verbessern – für unsere Kunden und für die Gesellschaft. So gestalten wir die Zukunft des Buchmacherwesens aktiv mit: digital, verantwortungsvoll und fortschrittlich.
Der Gründer der Marke Bet3000, Simon Springer, erhielt bereits 1976 seine erste Buchmachererlaubnis.
Seitdem wurden sämtliche erforderlichen Genehmigungen in Deutschland sowie international stets fristgerecht, nahtlos und ordnungsgemäß beantragt und erteilt.
Damit blickt Bet3000 auf eine durchgehend lizenzierte, vorbildlich regulierte Unternehmensgeschichte zurück.
Simon Springer eröffnet seine erste Wettannahmestelle in München und legt damit den Grundstein für das heutige Unternehmen
Einführung der Marke Bet3000 als modernes Angebot für Sportwetten
Gründung der IBA Entertainment Ltd. mit Sitz in Malta durch Simon Springer
Erhalt der Lizenz für Malta (MGA)
Bet3000 war einer der 20 ausgewählten Sportwettenanbieter für die deutsche E15-Lizenz (Erlaubnis 15 Bundesländer)
Erhalt der Schleswig-Holstein Lizenz
Bet3000 wird Premium-Partner des TSV 1860 München
Konzession zum Veranstalten von Sportwetten im Internet / stationären Betrieb
Aufstieg zum Exklusivpartner des Münchener Traditionsvereins
Folgeerlaubnis zum Veranstalten von Sportwetten im Internet / stationären Betrieb
Verlust der Online-Lizenz (Lizenzentzug)
Über
Jahre Erfahrung
Seit 2012
an Steuern bezahlt
In einem viel beachteten Gerichtsverfahren wurde Bet3000 Ende Juli 2024 von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) die Lizenz entzogen und das Unternehmen verschwand von der Whitelist der GGL. Die Behörde ging von einer Nichteinhaltung technischer Vorgaben aus. Bet3000 entschied sich, den Rechtsweg zu beschreiten, und kann so gemäß Entscheidung der Gerichte zumindest den stationären Teil seines Geschäfts weiterbetreiben. Eine Entscheidung im Hauptsacheverfahren steht noch aus.
Die Entscheidung der Behörde warf innerhalb der Branche, mit Blick auf Verhältnismäßigkeit und Kommunikation seitens der Aufsicht, viele Fragen auf. Hier äußern sich Verantwortliche und Partner des Unternehmens zu dem Vorfall und zum Unternehmen Bet3000.
Director IBA Entertainment
„In einem Umfeld, in dem alle Anbieter mit den technischen Anforderungen und anderen Startschwierigkeiten dieses neu legalisierten und regulierten Marktes zu kämpfen haben, untergräbt eine solch überzogene, selektive Entscheidung ohne begleitende Kommunikation von Seiten der Behörde den Vertrauensaufbau – innerhalb der Branche und zu den potenziellen Kunden.“
Leitung Marketing, Bet3000
Melina Borisic
Geschäftsführerin, Salitora Nova GmbH
„Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Bet3000 zusammen. Die aktuelle Situation betrifft nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch uns als Partner und damit zahlreiche Arbeitsplätze, die direkt und indirekt von dieser Zusammenarbeit abhängen.“
„Aus Branchensicht ist der Fall Bet3000 ein Beispiel dafür, dass Regulierung nur dann wirksam und gerecht sein kann, wenn sie im Dialog mit erfahrenen Marktteilnehmern erfolgt. Bet3000 ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, das Verantwortung und Fairness stets in den Mittelpunkt seines Handelns stellt.“
Stefan Sulzbacher
„Die net.e GmbH hat im Auftrag von Bet3000 mehrfach unabhängige Penetrationstests sowie technische Prüfungen der Safe-Server-Implementierung vor dem Re-Start durchgeführt. Dabei wurden die Anforderungen der technischen Richtlinie der GGL (TR Safe-Server) sowie die zugehörigen Protokoll- und Schnittstellenvorgaben überprüft.“
net.e GmbH – IT-Security & Compliance
Im offenen Brief haben wir deutlich gemacht, dass wir der GGL bereits im Februar zwei Ordner mit über 600 Seiten technischer Analysen, Fehlerauswertungen und konkreten Lösungsvorschlägen übermittelt haben. Diese Unterlagen dokumentieren strukturelle Schwächen und Regelverstöße im Markt – bezogen auf eine Vielzahl lizenzierter Anbieter. Umso weniger nachvollziehbar ist, warum ausgerechnet unser Unternehmen mit einem Lizenzentzug belegt wurde. Dass trotz dieser umfassenden Hinweise bislang keine vergleichbaren Maßnahmen gegen andere Unternehmen ergriffen wurden, wirft grundlegende Fragen auf. Uns geht es dabei nicht um Schuldzuweisungen, sondern um die zentrale Frage: Wird Regulierung in Deutschland fair ausgestaltet – mit dem Ziel, legale Anbieter zu stärken, den Spielerschutz zu sichern und die Kanalisierung aus dem Schwarzmarkt konsequent voranzutreiben?
Die aktuelle Entwicklung ist aus unserer Sicht äußerst besorgniserregend. Schätzungen zufolge operieren rund 85 Prozent der in Deutschland abrufbaren Glücksspiel-Webseiten außerhalb des regulierten Rahmens. Selbst wenn man den Marktanteil betrachtet, spricht die GGL noch von etwa einem Viertel, während unabhängige Studien den Anteil des Schwarzmarkts auf nahezu 50 Prozent beziffern. Trotz klarer gesetzlicher Vorgaben findet also ein erheblicher Teil des Glücksspielgeschehens weiterhin im nicht regulierten Bereich statt.
Gerade im Hinblick auf den Spielerschutz ist diese Entwicklung alarmierend. Auf dem Schwarzmarkt fehlen zentrale Schutzmechanismen wie Einsatz- und Verlustlimits, Altersverifikationen oder wirksame Maßnahmen zur Suchtprävention. Während lizenzierte Anbieter wie Bet3000 erhebliche Investitionen in Compliance, Technik und Spielerschutz tätigen, können illegale Plattformen weiterhin weitgehend unbehelligt agieren. Das führt zu strukturellen Fehlanreizen – sowohl für Spielerinnen und Spieler als auch für die Marktstabilität insgesamt.
Aus unserer Sicht braucht es daher ein deutlich stärkeres politisches und regulatorisches Engagement, um den legalen Markt zu sichern. Ziel muss es sein, ein Umfeld zu schaffen, in dem seriöse, verantwortungsbewusste Anbieter gestärkt und Verbraucher effektiv geschützt werden. Nur so kann das Vertrauen in den regulierten Markt langfristig gewahrt werden.